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Steckbrief Bad Essen
im Osnabrücker Land



Liegt zwischen Amsterdam und Berlin, ein wenig südlicher halt.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~


Sehenswert, lebenswert steht gleich vornan in einer Broschüre des örtlichen Verkehrsvereines.
Mit einem Verbund von 17 Gemeinden kommt es auf 16.000 Einwohner, die auf 103 qkm leben; welch ein Raum. Zum Vergleich, im Kreis Mettmann bei Düsseldorf leben 1.242 Menschen auf einem qkm.

Bad Essen gehört zum Landkreis Osnabrück, liegt am Mittelland-Kanal, und ist durch die beiden Autobahnen A1 sowie A30 gut erreichbar. Durch den Ort führt die Deutsche Fachwerkstraße. Plattdeutsch zu fröhlichen oder ernsten Anlässen aber auch im Geschäftsleben, das pflegt man hier. Der Bad Essener geht den Tag mit Gelassenheit an, alt und jung wünscht sich mit "Moin" einen schönen Tag und sehr angenehm: mit dem Auto hupen ist verpönt. Die Geselligkeit der Menschen hier drückt sich in immerhin 90 Vereinen, Verbänden, Clubs usw. aus.

Bei so viel Lob verwundert die Aufnahme des Ortes in das Netzwerk ”Cittaslow” eigentlich nicht. Der italio-englisch geprägte Ausdruck, sagen wir doch kurz Behaglichkeit, steht für die Bewahrung der Kulturlandschaft, für einen lebendigen Ortskern, die Förderung von Kultur und regionaler Identität, einen Ort voller Geist. Ein sehr anspruchsvolles Vorhaben mit der Pflicht, es energiegeladen umzusetzen. Bad Essen wurde als 14. Mitglied in das deutsche Netzwerk Cittaslow, der Vereinigung lebenswerter Städte, aufgenommen. Zur Zeit zählen 150 Orte in 25 Staaten zu dieser Bewegung ( Stand von 2016).

Aufgemerkt!
Verkehrspolitische Vorhaben schrecken seit Mai 2016 die Citaslow-Gemüter auf. Davon wird weiter unten berichtet.

Holunder als Identifikationsfrucht
von Bad Essen

Seit 2015 Mitglied im Netzwerk Cittaslow

Das Luftbild bewahrheitet für Bad Essen das Attribut Perle des Wiehengebirges. Etwa bildmittig der Mittellandkanal, zu dessen rechter Seite die Nordeutsche Tieflandebene beginnt. Lockhausen und Harpenfeld hier im Bilde sind Ortsteile von Bad Essen, ebenso Eielstädt. Viel Wald, viel frische Luft.

Die Aufnahme wurde einer Fußboden-Tapete, wie sie in der Eingangshalle der ehemaligen Schwimmhalle während der Landsgartenschau 2010 zu sehen war, entnommen.

Enge Freundschaft mit der französischen Stadt Bolbec




Über 50 Jahre pflegt Bad Essen und seine Nachbargemeinden Freundschaft mit Bolbec in der Normandie.
Rührende Initatoren organisieren regelmäßig gegenseitige Besuche und gestalten abwechslungsreiche Programme.

Hier im Bild begeistert «Union Musicale de Saint Macaire en Mauges» bei strahlenden Frühlingswetter und frischem Grün die Bad Essener mit eingehenden Melodien.



Ville de Bolbec

 

Im Wandel der Zeit


Blick in die Gründungsurkunde vom Edelherr Gisilbert und der edlen Frau Cuniza an den Bischof Benno II. von Osnabrück.

1074 - Gründungsurkunde

1772 - Dorf mit 2776 Seelen

2011 - Quirliges Leben

 

St. Nikolai

als evangelisch-lutherische Kirche

Die Bad Essener St. Nikolai ragt stolz in die Höhe, und ganz gleich aus welcher Richtung Sie den Ort angehen, unsere markante Kirche wird nicht zu übersehen sein. So wie es sich schließlich für ein Gotteshaus ziehmt. Sie steht an einem Platz, der bereits im Jahre 1221 ein Kirchengebäude aufnahm.
Hier griff ich auf ein nicht mehr ganz so taufrisches Foto zurück. Es zeigt noch das Park-Hotel am Bergeshang, doch inzwischen findet man hier lediglich eine Waldwiese vor. Was sind schon etwa 40 Jahre Betonhotel gegen so ein altehrwürdiges Kirchengebäude mit seinen 790 Jahren (heuer in 2011). Über die St. Nikolai klären Führungen der Kirchengemeinde ausführlich auf. Das sollten Sie sich als Gast in unserem Ort nicht entgehen lassen, wie Sie an diesen Bildern schon sehen können. Die künstlerisch sehr wertvollen Epitaphien von St. Nikolai gehören zu den schönsten ihrer Art im norddeutschen Raum. Auf der Webseite St-Nikolai-Kirche können Sie in der Art eines sorgfälltig zusammengestellten Rundganges darüber Ausführliches nachlesen.

Darstellung der Paradiesgeschichte im Gewölbe des Vorchores aus der Zeit der Renaissance. Weiterhin sind die beiden Wappen des Stifterehepares zu sehen.

Die Ausstattung der Kirche beeindruckt. Wir blicken hier auf eine von mehreren Epitaphien, im 17. Jahrhundert, geschaffen von begnadeten Künstlerhänden.




Die Stunde rinnt, wer sie nutzt gewinnt !

Die Bronzeglocken der St. Nikolai gelangten in den Würgegriff des II.Weltkrieges. Diese Stahlgußglocken als ehemaliger Ersatz dienen nun als Mahnmal zum Frieden.

Das Läutwerk als mechanische Uhrmacher-Handwerkskunst.

Blick auf den Kanzelkorb von 1614.

Grabstein des Stifterehepaares.

Pflugschar als Wappenzeichen des Stifters Albert von dem Bussche.

Mittelalterliche Malerei eines Narrenkopfes, wohl zum Vertreiben böser Geister aus der Kirche gedacht.

 

Gar grausige Geschichte

Ein solch altes Gotteshaus überdauert gewiss viele Katastrophen. So wurde im Jahre 1436 bei einer Fehde zwischen den streitbaren Bischöfen von Osnabrück und Minden die Kirche samt umstehender Häuser von den Kriegsleuten des Mindener Bischofs in Schutt und Asche gelegt. Fehden lösten sich mitunter wegen Jagdrechten oder Grundstücksgrenzen aus.
Albert von dem Bussche als Besitzer des Schlosses Ippenburg und Hünnefeld, beide zum Kirchspiel Essen gehörend, liess die zerstörte Kirche wieder herstellen. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden Wappen, wie eines davon hier schon erläutert wurde. Das zweite Wappen von seiner Gemahlin Gertraud von Langen zeigt eine Schafschere. Beide Symbole sind an vielen Stellen der Kirche wahrzunehmen um das Stifterehepaar zu würdigen.
Albert von dem Bussche als Erneuerer nahm ein trauriges Ende. Im Jahre 1475 beförderte ihm in der Kirche zu Levern ein Wüstling names Hardewin mit dem Dolche aus dem Leben.


(Auszugsweise einer Abhandlung des Pastors E. Hessing entnommen, die er im Jahre 1938 verfasste.)


 

Von kriegerischen Horden

1361 Fehde mit den östlichen Nachbarn, den Mindenern.

1625 Dänische Truppen plündern Essen.

1627 Schwedische Truppen brandschatzen und plündern.

1807 Franzosenherrschaft unter Napoleon.

1945 Briten ziehen als Siegermacht des II. Weltkrieges ein.


 

Große und kleine Kinder bedachte der Esel gleichermaßen.

Der fleißige Esel Hansi vom Essener Berg

Auf alten Bad Essener Bildern taucht immer wieder der Esel vom Essener Berg auf. Es handelte sich nicht etwa um einen störrischen Vierbeiner, sondern er wurde von den Bad Essenern hoch verehrt. Was zog er nicht alles durch den Ort: Kurgäste, Reisegepäck, Wirtschaftswaren, Nikolausgeschenke und so fort. Aber nichts geht über die illustren Herren, die sich wie auf dem grandiosen Schnappschuss zu sehen ist, an ihren hochheiligsten Bad Essener Festtage, den Blauen Montag, einen Esels-Ausflug gönnten.

Die Osnabrücker Volkshochschule richtet in Bad Essen den Arbeitskreis Ortsgeschichte und Volksleben aus. Die Damen und Herren dieses Kurses beschäftigen sich mit lebendiger Zeitgeschichte. Von Frau Liselotte Lange, mit über 90 Jahren die Älteste in dieser Runde, schrieb ich folgenden Nachruf aus damaliger Zeit für den treuen Esel vom Essener Berg auf:
 
Am Berge da ist große Not, Diekmanns Esel der ist tot. Und der Willi weint so sehr, hat ja nun keinen Bruder mehr.

 

Petroleumlampen und Kaiser-Auszug-Mehl


 

Bad Essen als ehemaliger Sommersitz des Reeders Peter Rickmers


Die in Themenbild 5 dargestellte Villa als Sommersitz von Peter Rickmers existiert schon lange nicht mehr. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde sie abgerissen. Später nahm ein Parkhotel ihren Platz ein, welches jedoch das gleiche Schicksal erfuhr.
Die Geschichte von Bad Essen verknüpft sich eng mit Peter Rickmers als Wohltäter des Kurortes. Wenn Ihr Weg Sie einmal nach Hamburg an die Landungsbrücken führt, können sie das Museumsschiff Rickmer Rickmers seiner damaligen Flotte betrachten.

 

Verschönerungsverein Bad Essen



Nein, ein Kosmetikstudio soll hierunter nicht zu verstehen sein, so wie manche Zeitgenossen beim Nennen dieses Names scherzen. Hier handelt es sich ganz anders um eine Institution, deren Gründung auf das Jahr 1876 zurück geht. Die rührigen Gründer nahmen sich den Kuranlagen und Wegen rings um das damalige Bauerndorf Essen an. Besonderes Augenmerk wurde der Errichtung eines Aussichtsturmes gewidmet. Die Schirmherrschaft hierzu übernahm das "Comittee zur Erbauung des Aussichtsturmes". Mit großzügigen Spenden des Reeders Peter Rickmers wurde der 12 Meter hohe Turm alsbald erbaut. Hinzu kamen einige Schutzhütten, Wegebefestigungen sowie auch kulturelle Ereignisse, die der Verein organisierte.

Im Jahre 2016 sieht der Verschönerungsverein Bad Essen nun seinen 140. Jahrestag entgegen. Die Mitgliederzahl liegt weit über hundert, jedoch verteilt sich das im wesentlichen gleich gebliebene Aufgabenspektrum auf wenigen Schultern. Der allgemeine Nachwuchsmangel macht auch um Bad Essen keinen Bogen.

Der Verschönerungsverein Bad Essen zeigt Herz für Kinder, so veranstaltet er ein Sommerfest, und im November erfreuen sich die Kleinen eines Lampionumzuges. Natürlich findet sich der Verschönerungsverein mit einem Losstand als Stammgast zum Bad Essener Historischen Markt ein. Die Aktivitäten sind recht vielseitig, und der Verein läßt sich von Bad Essen einfach nicht wegdenken.

Besonders beliebt sind nach wie vor Wanderungen in die abwechslungsreiche Umgebung hier am Wiehengebirge, in den angrenzenden Moorlandschandschaften oder auch im banachbarten Grönegau. Gleich früh am Morgen finden sich die Wandersleute für einen Fußmarsch vorbei an taufrischen Wiesen oder inmitten reizvoller Mischwälder ein. Immer wieder gerne.

Wandern Sie doch einmal mit. Die Termine und Wanderziele sind in Schaukästen inmitten des Ortes ersichtlich. (Gegenüber dem Rathaus, Südseite, am Freibad sowie der Nikolaikirche, westlich.)


Kontakt: I. Vorsitzender des Verschönerungsverein Bad Essen

Dieter Grabke
49152 Bad Essen
Gartenstaße 54

Stellt Bänke auf und sorgt für lauschige Plätze am Wanderweg.

Ermöglicht sichere Orientierung auf über 130 km Wanderwegen rings um Bad Essen.

Verlost alljährlich zum Historischen Markt attraktive Gewinne.

Läßt zu den Ferienspielen Freude bei unserem Nachwuchs aufkommen.

 

Kunstmaler Wilhelm Jäger (1888-1982)



Ein Ort voller Fülle an Schönheiten zwingt natürlich auch begabte Romatiker an die Malerstaffel. Und so fing Wilhelm Jäger mit Bleistift, Feder und Pinsel zahlreiche Motive des Wittlager Landes ein. Bekannt waren von ihm Postkarten sowie Beilagen im Wittlager Kreisblatt. Reproduktionen seiner Kunstwerke schmücken die Wände vieler Wohnstuben in nah und fern.


Als Domizil des Bad Essener Kunst- Museumsverein ist der historische Schafstall an der Bergstraße zu betrachten. Es handelt sich um ein denkmalgeschützes Gebäude im Stile niederdeutscher Fachwerkhäuser. Seit 1982 ein Ort für Ausstellungen sowie musikalischer und literarischer Veranstaltungen. Auch Hochzeiten können hier zellebriert werden.

Am Schaftstall,
( linkes Gebäude)

Das Innere, gut für feine kleine Darbietungen nahe am Publikum - meistens ausverkauft.

 

Ehrbares Harpenfelder Handwerk



In Harpenfeld, einen nördlich des Mittellandkanales gelegenem Ortsteil von Bad Essen, führt uns altes Handwerk in die Vergangenheit zurück.
Die als Museumsbetrieb eingerichtete Stellmacherei und angeschlossener Schmiede vermittelt uns, wie fast nur in Handarbeit ein ganzer Ackerwagen auf die Räder gestellt wird.



Aufziehen des Radreifens auf das Wagenrad - eine eindrucksvolle Angelegenheit. Per Mausklick auf das Bild erscheint ein Videoclip.


Und hier Jungens, könnt ihr sehen wie sich die Mühen des Wagenbaus lohnen. Schwungvoll rollen die Räder.

Zinnfigur «Der waghalsige Sprung des Fräulein von Knesebeck»
(Copyright siehe Bildnachweis).

Vom Eichenstamm zum Ackerwagen. Spalten für die Radspeichen und -nabe.

Handarbeit kann schweißtreibend sein.

Mühsal Wagenrad. Aufglühen für das Aufziehen des Radreifens.

Harpenfelder Dorfschmiede e. V.
Dorfplatz Harpenfeld
Lange Straße
49152 Bad Essen

Zuschauen und auch Schmieden kann jedermann immer am 2. und 4. Dienstag im Monat
( von März bis November ).

 

Die Tragik der geplanten Doppel-B65

für Bad Essen


Es geht um diese Idylle

Seit Mai 2016 steht in der so geruhsamen Gemeinde Bad Essen Ungemach an. Wir sollen parallel zu der gerade erneuerten und spiegelglatten Bundesstraße 65 mit angesiedeltem Gewerbepark noch eine zweite bekommen. Fernab vom Lande, in einem Großraumbüro, dort wo man routiniert das Kurvenlineal zu schwingen gelernt hat, wurde eine mehr oder weniger intelligente Linienführung der neuen Trasse erdacht. So führen wir doch die neue Asphaltschlange direkt an zwei romantischen Schlössern vorbei, über saftige Wiesen und fruchtbare Äcker, kurz gesagt mitten durch ein Naturterrain erster Güte. Storch «Felix» und andere, die dort seit Jahren ihren Horst belegen, werden nun etwas breitere Frösche als sonst für ihren Speiseplan serviert bekommen, etwa wenn sie ein 20-Tonner zum Briefmarkenformat walzt. Wir sind ja nun ausreichend mobil, und es wird sicher eine Freude werden, vom Autofenster aus ganz bequem, falls der Hintermann die Bummelei akzeptiert, die Kulturlandschaft zur rechten und linken zu bewundern. Ach siehst du das Schloß Ippenburg, dort wo sich mehrere Male im Jahr tausende entzückte Gartenfreunde aus nah und fern zu einem Stelldichein zusammenfinden! Natürlich wird die Sicht an einigen Stellen eingetrübt sein, wie schade doch auch, dort wo Erdwälle oder Unterführungen sie beeinträchtigen. Und noch eine Besonderheit dieser Linienführung wäre zu nennen, die das Kurvenlineal leider nicht zur Ansage bringt. Im Frühjahr, wenn das kleine Flüsschen Hunte zum Übermut neigt um kilometerweit auf den umgebenden Feldern Ausschau zu halten, meint der Automobilist sich schon der Nordsee nahe zu sein. Wie man sehen kann; ein ringsum gelungenes Projekt.

So macht euch vom Acker, bald rollen hier Trucker !

Auch entfällt so mancher Winkel, für den Dinkel.

Die Oase der Ruhe am Schloß Hünefeld wird dahin sein.

Last, not least haben wir Schloß Ippenburg,
dort, wo tausende Blumen blühen.
Wenn gleich nebenan die Motoren jaulen,
wird es gewiss die Besucher vergraulen.

Ganz sicher wird sich selbst die Hunte wehren,
und öfters dem B65-Doppel Land unter bescheren.

Etwa an dieser Stelle soll es nach Plan eine Hunte-Unterführung geben; und wie es das Bild darstellt, fällt die Trasse gezwungenermaßen hier in's Wasser.

Deshalb trägt sie wohl auch im Projekt den Beinamen "Meldeline", der feuchten Meldungen werden es gewiß viele sein.


Doch keine Sorge. Sollte es so weit kommen; die Ippenburger sind pfiffig und können problemlos auf Fährbetrieb umstellen, wie es vorstehendes Bild eindrucksvoll belegt.

Aus für die Geruhsamkeit der Dörfer ?
Die Bürger grämen sich, doch wem kümmert's ?

Geplanter Trassenverlauf der B65-neu, besser B65-parallel,
ca. 2 km nördlich der jetzigen B65.

So tourt noch eine Weile hier,
bald ist es nicht mehr euer Revier.








Das Projekt mit seiner aktuellem Fassung datiert vom 12.11.2013 unter BVWP-Projekte. Jedoch wurde es erst Mitte Mai 2016 im Wittlager Kreisblatt den Bürgern kundig gemacht, offensichtlich im Bewusstsein heftigere Proteststürme, was inzwischen als Panne bezeichnet wird. Gleichzeitig, etwa innerhalb von 48 Stunden endete die Einspruchsfrist, die per Internet einzubringen war.
Nun schätzt man den Norddeutschen Menschen als kühl, sachlich und in seinen Aktionen nicht als überhastet ein. Doch das erlaubte die Situation nicht, es folgten auf dem Fuß Proteste zu Papier und auf der Straße. Sie werden und müssen erst dann enden, wenn solche Ansinnen entgültig verbannt sind, auch wenn hier noch nichts entschieden wurde.




Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt Planen und Bauen am 18.5.2016 fand bei den Bürgern außerordentliches Interesse. Leider konnte die Räumlichkeit nicht alle Bürger aufnehmen.

Ein wenig tröstlich: die Trasse wurde von allen Parteien einstimmig abgelehnt.

Nun kommt es darauf an, wie stark die äußeren Einflüsse wirken.




Wir wollen sie nicht !


Auch das noch !



Das Schmierentheater beginnt !

Aus Ober- bzw. Unteramtsstuben dringt hervor: Ortsumgehung Bad Essen nicht eher als 2040. Die Bürgerinitave ist daher sinnlos. Frage: Warum wird das dem Bürger in diesen Tagen überhaupt nahe gebracht, behaftet mit einer 48-stündigem Einspruchsfrist für diese ferne Zukunft ? Der Plan sei, so ein Sprecher scheingenau. Nun, das Projekt verschlang mit seinem Entwurf gewiss schon so viele Gelder und die einsehbaren Pläne sind detailgenau.
Hier noch die "scheingenaue" Planskizze der Unterführung nahe dem Schloss Ippenburg.


Die regionale Presse schreibt im Juni 2016: „Konstruktives Gespräch mit dem Mann aus Berlin”. Schauen wie doch, wie die Konstruktion beschaffen sein wird.




Diese Seite wird dem Verlauf der Dinge nach aktuallisiert.


Den Fortgang der Aktivitäten können Sie ausführlich unter der Webseite

stoppt-b65-neu

einsehen.

Buchempfehlung mit dem Thema Bad Essen


Der Arbeitskreis Ortsgeschichte und Volksleben in Bad Essen stellte unter den Titel "Geschichte und Geschichten" eine lebendige Erlebnis-Chronik auf 263 Seiten zusammen. Das Buch mit dem netten Einband und vielen auch hier gezeigten Fotos, kann im örtlichen Buchhandel erworben werden oder auch im Informationsbüro der Gemeinde Bad Essen. Wenn Sie möchten sende ich es Ihnen auch gerne zu, meine Kontaktadresse entnehmen Sie bitte dem Impressum meiner Webpräsens.

Der Buchpreis beträgt 8 Euro plus Versand.

Bildquellen-Nachweis

Nachfolgend genannte Bildinhaber erteilten mir das Recht zur Veröffentlichung. Dafür bedanke ich mich.


Bild 5,
Villa Rickmers, Bildarchiv der Gemeinde Bad Essen.
Das Bild wurde digital nachgearbeitet (coloriert).
Bild 6,
Postkarte Aussichtsturm, Bildarchiv der Gemeinde Bad Essen.
Bild 8,
Postkarte Altes Berghaus, Verlag Wegmann, Bad Essen.
Lith. und Druck H. Brandes, Osnabrück.
Bild 9,
Foto Gepäcktransport, Familienfoto des Alten Berghauses in Bad Essen sowie auch die Bilder des Eselgespannes.
Luftaufnahme Bad Essen, Fußbodentapete während der Landesgartenschau 2010
Kleine Zeichnung mit Häusergruppe sowie Auszug der Gründungsurkunde, Archiv Jups Wellner, Bad Essen.

Ein Dank geht an die Kirchengemeinde St. Nikolai, die mir Innenaufnahmen ermöglichte. Ebenso an das kleine Haus am Kirchplatz sowie der alten Apotheke.

Kleines Bild eines Kremsers in Fahrt beim Thema Harpenfelder Handwerker. Stiftung Landschaftsmuseum Obermain, Deutsches Zinnfigurenmuseum: Der waghalsige Sprung des Fräulein v. Kneseebeck, März 1773, Idee und Gestaltung: Bernhard Kempin, Böblingen.

Bilder des Bad Essener Malers Wilhelm Jäger, mit freundlicher Genehmigung von Frau Eva Sudawe, Rulle/Wallenhorst.

Logo Cittaslow mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Bad Essen


Quellennachweis und Gemeinfreiheit (puplic domain)dieses Fotothemas

Wenn nicht anders gekennzeichnet, stammen Fotos und Filme aus meinem Bildarchiv.

Copyright by © pekada und dem Jahr der Aufnahme.

Die Fotos entstanden mit der Digitalkamera Sigma SD14 oder Panasonic-Digitalkameras. Sie wurden in Webqualität aufbereitet, und können für private, jedoch nicht für kommerzielle Zwecke mit meinem Logo verwendet werden.
Die hin und wieder eingeflochtenen Videos aus meinem Bestand sind bei YouTube hinterlegt, um eine Darstellung ohne Kompatibilitätsprobleme allseitig zu ermöglichen. Kleinere Filmschnippsel jedoch hinterlege ich direkt bei meinem Provider. Für deren Wiedergabe kann jedoch nicht in jedem Fall Garantie übernommen werden, da die Voraussetzungen bezüglich der Konfiguration an dem einen oder anderen Computer nicht immer gegeben sind.
Die Filme sind von der entsprechenden Themenseite per Button Video bequem anwählbar.

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letzte Änderung am 20.05.2016 durch J. Peter Kaschuba

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